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Ersatzneubau Haus Hannah

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Mitarbeitende, liebe Angehörige, liebe Ehrenamtliche,

nun ist es soweit: der Bau für unser neues Pflegezentrum am Saronweg ist gestartet. Fast unbemerkt durch die Corona-Zeit haben Bagger auf dem Grundstück nah der Hauptverwaltung und dem Bethel-Eck begonnen die Erde abzutragen. Bereits vor gut 3 Jahren begann die Planung für die neue Pflegeeinrichtung, da die Räume vom Haus Abendfrieden durch neue Gesetzesvorgaben nach 2023 nicht mehr als Pflegeeinrichtung genutzt werden dürfen. Aus unterschiedlichen Gründen hatte sich der Baubeginn dann doch immer wieder verzögert, bis es jetzt endlich soweit war: das „Haus Hannah“ wird gebaut.

Die Einrichtung wird, wie auch der Abendfrieden, 80 Plätze in Einzelzimmern haben, so dass für alle BewohnerInnen vom Abendfrieden ein Platz zur Verfügung steht. Zu jedem Zimmer gehört ein barrierefreies Badezimmer mit Dusche. Die Zimmer sind verteilt auf 3 Etagen, in der Mitte jeder Etage ist jeweils eine offene Küche mit zwei angrenzenden großen Essbereichen. In den Küchen werden alle Mahlzeiten durch Mitarbeitende jeweils vor Ort frisch zubereitet. Im untersten Bereich der Einrichtung gibt es die Gemeinschaftsebene. Hier befindet sich der neue „Treffpunkt“ sowie weitere Veranstaltungsräume, in denen größere Feste und auch Gottesdienste gefeiert werden können.

Durch die derzeitigen Kontakteinschränkungen war es leider nicht möglich den sonst üblichen „Ersten Spatenstich“ gemeinsam zu feiern. » weitere Informationen

Mit der Fertigstellung rechnen wir im 1.Quartal 2022.

Woher kommt der Name 'Haus Hannah'?

  • Der Frauenname „Hannah“ ist hebräisch und bedeutet „Begnadigte“ oder „Gott hat sich erbarmt“.
  • Hannahs Geschichte im alten Testament (1. Samuel 1 und 2):
    Hanna war eine gottesfürchtige Frau, ihr Mann hieß Elkana. Hannah wäre gern schwanger geworden, und erfuhr wegen ihrer Kinderlosigkeit Ablehnung. Sie betete zu Gott und versprach ihm, ihm ihr Kind zu weihen. Ihr Gebet wurde erhört und sie gebar einen Sohn, nannte ihn „Samuel“, das heißt „Gott hat gehört“. Samuel wuchs, nachdem sie ihn entwöhnt hatte, beim Priester Eli auf, so wie es Hannah versprochen hatte. Hannah gebar dankbar noch zwei weitere Söhne und zwei Töchter. Es ist der „Lobgesang der Hannah“ (1. Samuel 2) überliefert, auf den sogar später im Neuen Testament Marias „Magnifikat“ Bezug nimmt. Durch Hannas Lied wird der Blick auf das Eingreifen Gottes, den Wandel zum Segen gelenkt.
  • Im Neuen Testament (Lukas 2, 36-38) ist Hanna eine alte Prophetin, Simeons Frau. Sie singt im Tempel einen Lobgesang auf den geborenen Jesus. Die Zeichen der Zeit deutet sie im Lichte Gottes.
  • In Sarepta war Diakonisse Hanna Kraft Vorsteherin des Mutterhauses der Westfälischen Diakonissenanstalt Sarepta von 1949 bis 1964.

Informationen

Wir möchten Sie gerne regelmäßig in dieser Form über den Stand des Neubaus sowie alle dazugehörigen Fragen informieren. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an die Einrichtungsleiterin:

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